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Weltweit erste Installation des Rückgabe- und Sortiersystem flex AMH™ in der Hochschulbibliothek Ansbach

In der Hochschulbibliothek Ansbach ist seit März 2017 eine hochmoderne Rückgabe- und Sortieranlage in Betrieb. Das brandneue flex AMH™ System wurde erst im Januar 2017 von bibliotheca öffentlich vorgestellt. Die Installation in Ansbach ist somit die Erste weltweit. Die wissenschaftliche Bibliothek positioniert sich daher als absoluter Vorreiter hinsichtlich des Einsatzes fortschrittlicher Technologien. 

Großzügige, personallose Öffnungszeiten dank modernster Technik

„Als Bibliothek einer jungen, florierenden Hochschule möchten wir technologisch immer auf dem neuesten Stand sein, um unseren Nutzern perfekte und zeitgemäße Services bieten zu können“, erläutert Bibliotheksleiter Jens Renner. Die Ansbacher Bibliothek ist nicht das erste Mal Pionier hinsichtlich der Anwendung innovativer Technologien. Bereits vor sieben Jahren zählte sie zu den ersten wissenschaftlichen Bibliotheken, die auf RFID setzten und sich für eine automatisierte Rückgabe entschieden haben. „Unsere Nutzer waren von Anfang an begeistert. Wir sind stolz, nun erneut ein Rückgabe- und Sortiersystem der neuesten Generation pilotieren zu dürfen und damit als Wegbereiter in der Branche zu gelten.“ 

Ausschlaggebend für den Einsatz von RFID war der Wunsch, die Öffnungszeiten im Interesse der Studierenden und Wissenschaftler auszuweiten. Das begrenze Budget ließ keine Aufstockung des Personals zu. RFID war die ideale Lösung, um eine Bibliothek unbemannt öffnen zu können. So darf sich die Bibliothek ebenso in dieser Hinsicht zu den entschlossenen Anwendern der ersten Stunde zählen, denn sogenannte ‚Open Libraries‘ begannen sich 2010 erst allmählich in anderen Ländern Europas zu etablieren. Ansbach entschied sich für die einfachste Lösung: Eine automatisierte Medienrückgabe, RFID-gesicherte Medien plus Sicherungsgates am Eingang und schon war die personallose Bibliothek startklar. Ein Selbstverbucher ermöglicht zusätzlich eine eigenhändige Ausleihe. Eine Kamera, die lediglich aktiv wird, wenn das Sicherungstor einen Alarm auslöst, dokumentiert, wer die Bibliothek mit einem gesicherten Medium verlässt. Die CampusCard regelt den Zutritt und ist zugleich eine eindeutige Authentifizierung. Gleichzeitig fielen alle Verbote für Essen, Trinken, die Mitnahme von Gegenständen, Telefonieren und das laute Sprechen: Der Kunde macht sich die Bibliothek, wie sie ihm gefällt.

Im Zuge der Erneuerung der Rückgabe, wurde die 3-fach Sortierung auf eine 5-fache aufgestockt und der Selbstverbucher ausgetauscht. Der selfCheck™ 1000M bietet nun eine heutzutage vertraute, innovative Bedienung an einem großformatigen Touchscreen. Das schlichte, moderne Design harmoniert perfekt mit der gegenwärtigen Bibliotheksausstattung.

Vielfältige Vorteile in der Praxis

Die neu installierte Anlage bietet dank erweiterter Funktionalitäten zahlreiche Pluspunkte: Das neue System arbeitet deutlich schneller und ist leistungsfähiger als das Bisherige. Das spart den Benutzern Zeit und lässt Warteschlangen erst gar nicht entstehen. Benutzer können Medien anonym, das heißt ohne Authentifizierung mit der CampusCard, zurückgeben. Das macht die Rückgabemöglichkeiten nochmals flexibler. Titel, die über Fernleihe aus anderen Bibliotheken bestellt wurden, werden von der Bibliothek mit einem RFID-Etikett versehen, so dass sogar diese Medien jederzeit am Rückgabeautomaten eingebucht werden können. Auch die neue Möglichkeit, direkt am Rückgabe-Touchscreen das Bibliothekskonto einsehen und bearbeiten zu können, wird von den Nutzern gern angenommen. 

Gleichfalls ergeben sich für die Bibliotheksmitarbeiter bedeutende Vorteile: „Mit der Erweiterung der Sortierziele auf fünf Punkte konnten wir den Sortierprozess nochmals beschleunigen und vereinfachen. Dadurch lässt sich Zeit für die Medienrücksortierung einsparen und besser für andere Tätigkeiten nutzen“, erklärt Bibliotheksleiter Jens Renner. Auch der Bücherwagen mit flexibel gefedertem Boden stellt eine willkommene bedienungsfreundliche Erleichterung für die Verarbeitung der zurückgegebenen Medien dar, da diese immer möglichst weit oben zum Liegen kommen und ohne Bücken greifbar sind. Im Falle einer Wartung sind alle maßgeblichen Komponenten ohne Aufwand zu erreichen.

Der Name des beispiellosen Rückgabe- und Sortiersystems flex AMH™ ist Programm: Auch wenn der Begriff AMH (Automated Material Handling) primär im englischsprachigen Raum benutzt wird, so bringt er die Funktionsweise des Systems kurz und knapp auf den Punkt. Und da eine Anlage aufgrund ihres modularen Aufbaus, ihrer gelenk-kombinierbaren Bestandteile und individuellen Konfigurationsoptionen unübertroffen anpassungsfähig für jeden Raum und jedwede Bibliotheksanforderungen ist, so ist auch das präfixartige Wörtchen flex einfach treffend. Sortiermodule können unbegrenzt gekoppelt werden; sogar eine schlangenlinienartige Anordnung, welche Medien um die Ecke transportiert, ist denkbar. Liftsysteme können die Medien zudem in andere Stockwerke befördern. Und falls statt eines intelligenten Rückgabeportals nur ein schlichter Medieneinwurf in Frage kommen sollte, so separiert ein spezielles Fördermodul, der sogenannte flex bulkSeparatorTM, die zurückgegebenen Medien automatisch auf dem Transportband, so dass sie reibungslos ins Bibliothekssystem zurück gebucht werden können.

Fazit

Mit nur zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kann die Hochschulbibliothek Ansbach 80 Öffnungsstunden in der Woche anbieten, 39 davon sind während des Semesters personalbegleitete Servicezeiten. Die personallose Öffnung ermöglicht einen Zutritt zur Bibliothek an Werktagen bis 24 Uhr; der Bestand kann während der gesamten Zeit ausgeliehen und zurückgegeben werden. Über 140.000 Besucher und fast 52.000 Ausleihen werden pro Jahr erfasst. Jens Renner kommentiert: „Die neue Rückgabe- und Sortierlösung funktioniert schnell und ist extrem einfach in der Bedienung. Studierende und Mitarbeiter schätzen den daraus resultierenden Komfort. Zweifellos ist die Anlage ein wesentlicher Bestandteil unseres RFID-Systems, um Arbeitsabläufe effizient zu gestalten, das Personal zu entlasten und nicht zuletzt, um unsere personallose Öffnung weiterhin sicher und reibungslos realisieren zu können.“

Über die Bibliothek der Hochschule Ansbach

Die Bibliothek der Hochschule Ansbach (www.hs-ansbach.de) wurde mit der Hochschulgründung im Jahr 1996 eröffnet und bezog 2002 das aktuelle Bibliotheksgebäude. Als zentrale Institution der staatlichen Hochschule für angewandte Wissenschaften Ansbach dient sie primär der Literatur- und Informationsbeschaffung innerhalb des wissenschaftlichen Betriebs. Zusätzlich steht die Bibliothek jedoch auch den Anwohnern der Region jederzeit offen. Es stehen mehr als 60.000 Print- und audiovisuelle Medien sowie über 70.000 E-Books zur Verfügung. Die Möglichkeit der deutschlandweiten Fernleihe erweitert das Medienangebot abermals. Das Medienspektrum umfasst überwiegend Lehrbücher und anwendungsbezogene Literatur passend zu den an der Hochschule gelehrten Bereichen: Wirtschafts- und Allgemeinwissenschaften, Medien- und Kommunikationswissenschaften, Informatik, Ingenieurwissenschaften, Energie- und Umwelttechnik, sowie Bio- und Medizintechnologie. 2010 belegte die Bibliothek der Hochschule Ansbach im BIX-Bibliotheksindex den zweiten Platz in der Kategorie Nutzung. In den Jahren 2012, 2014 und 2016 wurde die Bibliothek vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst mit dem Gütesiegel Bibliotheken - Partner der Schulen ausgezeichnet. 

Über bibliotheca

bibliotheca hat sich auf die Entwicklung, Installation und den Support von EM-/RFID-Systemlösungen für Bibliotheken spezialisiert, die die Popularität und Effizienz von Bibliotheken auf der ganzen Welt unterstützen. bibliothecas Produkte sind darauf ausgerichtet, sowohl für Bibliotheksbesucher als auch für Mitarbeiter einladend, intuitiv und bedienungsfreundlich zu sein.

Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen unterhält auf allen Kontinenten eigene Niederlassungen. Über ausgewählte Vertriebspartner werden bibliothecas Lösungen in 70 Ländern angeboten. Mit über 30.000 kundenspezifischen Installationen bietet der Komplettanbieter eine unvergleichliche Projekterfahrung und ein profundes Projektmanagement. Weltweit sind mehr als 10.000 Selbstverbuchungsterminals, über 650 Rückgabe- und Sortiersystemen sowie 6.000 Sicherungsanlagen im Einsatz. Die E-Book- und Hörbuch-Plattform cloudLibrary™ bietet Inhalte von über 1.000 Verlagen und wird in fast 3.000 Bibliotheken genutzt.

Kontakt

Für weitere Informationen zu dieser Veröffentlichung wenden Sie sich bitte an: 

Birgit Lindl, PR & Marketing, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!